Fitting Forward

STORY TELLING, ART AND DESIGN

FITTING FORWARD ist der Hamburger Concept-Store in dem Bitten Stetter & Jutta Südbeck vorlaut zeigen wovon man leise hört. Als Raum-in-Rauminstallation des Künstlers Arne Klaskala überrascht und irritiert dieser durch Unerwartetes. Ecken und Kanten verschieben Perspektiven, tiefschwarz lackierte Oberflächen lassen eintauchen in wechselnde
Zeichen. Zeichnungen verflüchtigen sich, Illustrationen perlen ab. Das begehbare dreidimensionale Skizzenbuch bringt den Besucher außer Balance.
FITTING FORWARD hört auf Zeitgeistgeräusche, modische Trendtöne, Gesellschaftsklänge und Subkulturstimmen und lebt von der limitierten und fokussierten Auswahl von ungewöhnlichen, schönen, vergnüglichen und übermütigen Dingen. FITTING FORWARD selektiert und pickt zukunftweisend avantgardistisches Design internationaler
Gestalter heraus. Netzwerkfäden werden gesponnen, Thementeppiche gewebt und zu einem spannungsvollen Ganzen kombiniert. Die vorlauten Kleidungsstücke, Accessoires und Produkte zwinkern verschmitzt mit einem stylischen Ohrenwackeln und erzählen Zeitgeistgeschichten. Im temporären Gewand wechselt der Shop im Zweimonatsrhythmus seine Raumkunst, Mode, Produkte und Accessoires. Vorlaute Styles poppen auf und entschwinden. Wer nicht zugreift, verpasst limitierte Auflagen, Auswahlen und themenbezogene Spezialeditionen. Denn Designer und Künstler drehen nur kurzweilig lärmend auf und verhallen lautleise bis der nächste Themensturm durch neue Gestalter anklingt,
und wie ein Tinnitus den Weltenbummler modisch über zwei Monate begleitet. Der Concept- Store, geht Hand in Hand mit FITTING TALES, der textilen Publikation von Bitten Stetter. Designinhalt & Rhythmus ticken auf gleicher Frequenz. Das modische Konzentrat und die eigene Sicht auf die Themenwelten wandern in die „Box“ und werden als fabelhaft kleidsame Geschichten per Abonnement und mittels anderer Galerien und Shops in die reale Welt getragen. FITTING FORWARD reflektiert aktuelle Gestaltungsprozesse,
stürmt unangepasst voran, macht Fühlbares hörbar und Hörbares sichtbar und sorgt so lauthals für internationales Ohrensausen. Am 1. Dezember 2008 fiel der Startschuss und die erste Themenwelten wurde gezeigt im Zusammenspiel mit Illustration und Konzept. Ohren gespitzt, Augen geöffnet, denn jetzt kann der Besucher sich irritieren lassen,
kommenden Trendtönen lauschen und temporäre Designwelten erhaschen.