let’s have slum!

2014

 

Let’s have slum!
Auf der Suche nach dem Authentizitätsversprechen im Elend

„Sei Du selbst. Sei authentisch. Sei aufregend. Sei anders, aktiv, nie langweilig. Tue Cooles und bestenfalls auch Gutes. Rede darüber und zeige es.“ So oder so ähnlich könnten die aktuellen Maximen unserer westlichen Gesellschaft lauten, einer hyperindividualisierten Gesellschaft, die nach authentischen Erlebnissen und dem Originären lechzt. Dabei möchte der „Mass-Indie“ [k-hole 2014], der Massen-Individualist – wie alle anderen auch – anders sein als all die anderen und dabei echt und authentisch. Der Markt reagiert: Authentic Wear, Authentic Food, Authentic Lifestyle und nicht zuletzt: Authentic Travelling. Authentic Travelling bedeutet: Raus aus der All-Inclusive-Komfortzone, rauf auf das Retro-Bike, rein in die abseitigen Quartiere der Metropolen, raus aus den Hotelburgenbetten, rein in Zelt und ins Heu, ab unter die Brücke oder in die Favelas.

Couch Surfing, House Swapping, lokale Reiseführer, „Berghütte statt Ballermann“, so beschreibt die Tourismus-Expertin Felizitas Romeiß-Stracke einige der aktuellen Trends [Reintjes 2008]. „Zwar seien die Zeiten des industriellen Massentourismus längst nicht vorbei. Aber parallel zur Konsumgesellschaft habe sich eine Bewegung entwickelt, deren Anhänger mehr Wohlbefinden statt mehr Güter, intensive statt extreme Erlebnisse wollen“ [ebd.]. Ermüdet von globalisierter Gleichheit und den täglichen Luxusproblemchen sehnt sich der moderne Tourist nach Einfachheit, Reduktion und unentdeckten Orten, die Echtheit und Wahrhaftigkeit verheissen. Auf der sehnsüchtigen Suche nach mehr Authentizität beginnt die Suche nach dem Nicht-Touristischen – dem genuin Anderen.  Diese Sehnsucht nach dem Anderem, das oftmals gleichgesetzt wird mit dem Echten und Wahrhaftigen, gewinnt inmitten inszenierter technologischer und kommerzieller Erfahrungen immer mehr an Bedeutung und „spiegelt sich fast nirgendwo so deutlich wieder wie in der Popularität des Authentischen“. So beschreibt Judith Mair im aktuell erschienenen Buch Moralphobia, die „Lieblingsvokabel unserer Gesellschaft.“ [Mair 2015].  Diese Erfahrung des Authentischen ist, so auch James H. Gilmore und B. Joseph Pine Autoren des Buches „Authenticity. What Consumers Really Want“ [Gilmore /Pine 2007], eine der zentralen Empfindungen, nach denen sich Konsumenten heutzutage sehnen.

Das mag auch den derzeitigen „Run auf den Slum“ erklären, denn der Slum ist die perfekte Projektionsfläche für das augenscheinlich Echte und Wahrhaftigen. Dabei geht es weniger um die Armut selber, „die Armut ist vielmehr ein Mittel, ein Garant für das Erleben von etwas anderem“ [Steinbrink 2011]. Der Tourist will um Erholung zu verspüren, Distanz zu seinem Alltag aufbauen, indem er die grösst mögliche Differenz erfährt. Diesen Garant bietet ihm die Armut, die weniger Gefahr läuft, inszeniert zu sein, als andere touristische Angebote. „Überspitzt gesagt: Ein hawaiianisches Hula-Mädchen mit Blümchen im Haar könnte ja Show auf der touristischen Bühne sein. Aber die Pestbeule eines indischen Slum-Bewohners, die ist echt indisch.“ [ebd.] Obgleich anzumerken ist, dass es sich nur um begriffliche Konstruktion und Zuschreibungen handelt: „Inszenierung wären in diesem Sinne die unhintergehbare Voraussetzung der Wahrnehmung, Authentizität ihr Effekt.“ [Fischer-Lichte 2004]

Das Andere findet sich nicht in den normierten Innenstädten der Metropolen, die mit ihrer immer gleichen Ballung von McDonalds, Starbucks und Zara dem Gros der europäischen Mittelstandstouristen nur wenig Neues bieten können. Für horizontal, also geographisch, Weitgereiste, übt der vertikale Ausflug, das „Social Bungee Jumping“ wie es der Sozialgeograf Malte Steinbrink nennt, eine neue Faszination aus. Nicht den Reichen und Superreichen, die uns zwar wie Nachbarn im medial inszenierten globalen Dorf erscheinen, aber faktisch in einer hermetischen, unzugänglichen Welt leben, gilt das neue Urlaubsinteresse, sondern den Armen und Ärmsten, bei denen sich das Fremde, das Abenteuer und der Thrill viel leichter finden lässt. „Touristen, die von der Lust an der Angst getrieben sind, versuchen, die soziale Fallhöhe im globalen Massstab auszuloten – ohne Gefahr zu laufen, tatsächlich hart zu landen“, erklärt Steinbrink  [Steinbrink & Brauer 2011], der seit Jahren im Feld des Slum-Tourismus forscht. Es ist ein kleiner Sprung ins kalte Wasser, mit ein bisschen Nervenkitzel, aber ohne echte Verletzungsgefahr.

„Arm-Leute-Glotzen“ liegt schon seit geraumer Zeit im Trend und zeigt sich u.a. bei TV-Formaten wie „Vera hilft“, „Frauentausch“ oder der britischen Reality-Soap „Benefit Street“. Formate, die ganz nah auf die Unterschicht draufhalten und das vermeintlich „echte“ Leben zeigen, oft allerdings mehr schlecht als recht geskriptet. Auch im Tourismus gedeiht seit etwa Anfang der 1990er Jahre ein moderner Armutstourismus. Reisten zu Beginn noch politisch interessierte Touristen nach der Freilassung von Nelson Mandela und dem Ende der Apartheid in die Townships Südafrikas, so folgten bald Nachahmer. Parallel dazu entwickelte sich in Brasilien kurz nach der UN-Klimakonferenz 1992 in Rio der Favela-Tourismus. Erst nahmen die UN-Delegierten die Armutsviertel unter die Lupe, dann folgten die Urlauber. „Seit 2000 hat sich der Slum-Tourismus zum Massenphänomen entwickelt“, erklärt Steinbrink  [ebd.]. 2006 wanderten bereits 300.000 Touristen durch die Townships Kapstadts, während in Brasilien „Rio de Janeiro mit jährlich 50.000 Favela-Touristen“ boomt [ebd.]. Aber auch die Slums in Indien werden zum attraktiven Ausflugsziel, nicht zuletzt angeregt durch den Oscar-prämierten Publikumserfolgs „Slumdog Millionär“.

„Seit es Slums gibt“, sagt Steinbrink, „wurden sie als Orte des ,Anderen‘“ [ebd.] empfunden und übten Faszination aus. Seine Anfänge hat der Slum-Tourismus im viktorianischen Zeitalter, als Mitte des 19. Jahrhunderts die britische Oberklasse, oft „unter dem Deckmantel der Wohlfahrt“ [ebd.] in die Armenviertel des East Ends Londons pilgerten und unter dem Begriff des „Slumming“ reiche Neugierige das Elend der „Anderen“ betrachten wollten, dem zugleich der Nimbus des Verruchten, Unzivilisierten, Erotischen und sexuell Freizügigen anhaftete. Dieses polarisierende Erlebnis wurde alsbald auch nach New York exportiert. China Town, Little Italy und die Bronx, waren hier die Orte des „Anderen“, die durch extreme kulturelle Differenz Exotik in der eigenen Stadt boten.

Das schwedische Faktum Hotel baut auf einem ähnlichen Konzept auf und zeigt Touristen ein ganz anderes Göteborg. Das Hotelkonzept basiert auf der Idee, Zugereisten und einheimischen Stadtbewohnern, die ihre Stadt neu entdecken möchten, an Orten von Obdachlosen übernachten zu lassen. Der Interessierte kann zwischen zehn verschiedenen Raumangeboten wie Brücke, Dach oder Park wählen. Ganz ohne Komfort, ganz wahr und ganz echt. Und kann z.B. beim Angebot KUNGSHÖJD eine „Residenz“ über den Dächern Göteborgs buchen: „The area is bubbling with life and just around the corner is a first-class shopping district.“ [www.faktumhotels.com] So wirbt ein soziales Projekt, das Akzeptanz und Aufmerksamkeit durch Erlebnismarketing zu erzeugen versucht. Ob sozial motiviert, wie das Faktum Hotel oder die Stadtführungen von Obdachlosen in London, oder eher von kommerziellen Interesse geprägt, wie geführte Touren von Neckermann bis TUI in Brasilien, Südafrika, Mexiko & Co., vielfältige Varianten des Slummings sind im Angebot. So wirbt Getyourguide.de „Erkunden Sie das echte Rio de Janeiro bei dieser Tour mit einheimischem Reiseleiter. [...] Erkunden Sie die Stadt die für ihre Schönheit aber auch für ihre Armut bekannt ist. [...] Geniessen Sie die Aussicht auf [...] einsame Buchten und majestätischen Berge. Danach lernen Sie die Schattenseiten der Stadt in der Favela Santa Marta kennen. Laufen Sie durch dieses Armenviertel und lernen Sie die Menschen kennen, die dort ihren Alltag meistern. Sehen Sie wo das berühmte Musikvideo zu Michael Jacksons ,They don’t care about us‘ gedreht wurde“ [www.getyourguide.de o.J.] – und genießen sie das gute Gefühl, hier nur zu Besuch zu sein, ohne dort leben zu müssen – so möchte man fast hinzufügen. Doch an anderer Stelle liest man: „Die Bewohner fühlen sich wahrgenommen, soziale Projekte können durch die Tourismuseinkünfte gefördert werden und auch durch den Verkauf von Kunsthandwerk und regionalen Souvenirs können die Einwohner zum ersten Mal direkt vom Tourismus profitieren. Ebenso verändern Slum-Touren ein wenig die Vorurteile über den Ruf von Armenvierteln, die häufig nur mit Gewalt, Kriminalität und Armut in Verbindung gebracht werden“ [www.reiselinks.de o.J.]. Zudem fühlt sich auch der Besucher gut bzw. besser. Lachende Slumbewohner, belebte Märkte, Menschen an Mobiltelefonen und Schulkinder, die über die Strasse laufen geben das Gefühl, hier sei das Leben echt erträglich. „Der Slum ist dann ein Ort zwischenmenschlicher Wärme und des Miteinanders, an dem die Menschen ihre Kultur leben“ [Steinbrink & Brauer 2011]. Der Ort des Anderen wird zum Ort des guten Gefühls. Eine Reaktion der Besucher, die schnell zur „Romantisierung und Entproblematisierung von Armut“ [Steinbrink 2012] führt, aber dennoch in seiner weichzeichnerischen Art der Tourismusbranche weitere Türen öffnet. Wem die vierstündige TUI-Slum-Tour zu wenig „nah dran ist“, kann im „Favela Inn“ einchecken und vom Slum aus die Metropole und ihre Sehenswürdigkeiten entdecken, ohne dabei Gefahr zu laufen, als Armutsvoyeur denunziert zu werden, sondern mit der Gewissheit, seinem Ruf als sozial-verantwortungsvollen „Lonely Planet“-Touristen weiter alle Ehre zu machen. Zudem unterstützt der zeitlich befristete Quartierbewohner durch seinen Aufenthalt, durch den Verzehr von local street food, den Kauf von hand-crafting Produkten und frisch zubereiteten Säften oder Smoothies den Mikrokosmos Slum. Dass Armutstourismus eine zweischneidige Angelegenheit ist, ist auch dem Armutstouristen bewusst – zumindest ahnt er etwas. Deswegen ist der Hinweis auf die ökonomischen Vorteile der Slum-Bewohner durch den Slum-Tourismus eine willkommene Rationalisierung, deren Stichhaltigkeit sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Eine weitere, gern benutzte Rationalisierung ist der Hinweis auf den Bildungseffekt, den ein Slumbesuch haben kann. Dem Slum-Touristen wird dabei eine temporäre Identität als „(Pseudo)-Wissenschaftler“  oder „Bildungs- und Kulturreisenden“ [ebd.] angeboten, der somit nicht zu seinem eigenen Vergnügen in den Slum reist, sondern als jemand, der sich vor Ort und hautnah vom miserablen Zustand dieser Welt überzeugen will, um gegebenenfalls gleich Hilfestellung zu leisten.

Die Suche nach dem Authentischen im Elend hat aber auch schon rein symbolische bzw. ästhetische Abziehbilder produziert. Wie etwa die „Shanty Town“, ein künstlich angelegter Fake-Slum des südafrikanischen Emoya Luxury Hotels. Hier wohnt der Gast in pseudo-zusammengehauenen Welldach-Hütten mit eingebauter Fussbodenheizung und WLAN. „Wem bei den Touristentouren durch die Armenviertel der persönliche Erlebnis-Faktor bisher zu kurz kam, kann die Übernachtung als völlig neue, ,besonders authentische, afrikanische Erfahrung‚ verbuchen, so die Betreiber, die ihre ,Location‘ als idealen Ort für Geburtstagsfeiern, Grillpartys und Team-Building-Seminare präsentieren“ [Mair 2015]. Armut als dekorative Farce findet ihren Ausdruck auch in etlichen Lifestyle-Branchen wie bei „Shabby Chic“-Möbeln, dem „Homeless Style“ von Vivienne Westwood oder in Shop-Ausstattungen namhafter Labels wie Paul Smith, die ihre hochwertige Kleidung in Favela-Style zeigen.

Wem der Fake-Slum Besuch für das Gewissen zu billig oder für den Geldbeutel zu teuer ist, wem die Slumtour zu wenig Aktivitäten mit sich bringt oder für wen sich der erhoffte Lernerfolg nicht einstellen will, kann unter den Suchbegriff Voluntourismus (von volunteer + tourism) passende Angebote finden. Freiwillige Arbeit vereint mit Abenteuerurlaub im Armuts-Chic. Im Urlaub Gutes tun ist angesagt, und Jugendliche melden sich vermehrt für Workcamps, Freiwilligenarbeit und Friedensdienste an. Das stärkt den Teamgeist, ist gut für das Gewissen und schmückt das Portfolio. Schulen in Schwellenländern renovieren, Ruinen ausbuddeln, in Slums unterrichten oder ganze Dörfer neu aufbauen sind, neben der Rettung von Schildkröteneiern und anderen „Naturschutz-Quickies“ [Grüling 2014], typische Tätigkeiten, die es ermöglichen, Urlaub anders, an Orten des „Anderen“ und vor allem nicht als Urlaub zu erleben. Dritte-Welt-Länder von Afrika, Asien bis Lateinamerika bereisen, Fotos teilen, die einem bei körperlich harter Arbeit im Shabby-Chic zeigen, nach der Schicht in klimatisierten Hütten wohnen und nach ein paar Wochen wieder mit gutem Gefühl verschwinden. So wird das Waten in Plastikmüll, leeren Coca-Cola-Flaschen, Schrottbergen und nicht entsorgten Fäkalien eher zum kurzlebigen Erholungsspaziergang als zu einer nachhaltigen Erfahrung, auch wenn das authentische Erlebnis durch die involvierte körperliche Arbeit und die konkrete Partizipation verstärkt wird. So wird Voluntourismus dem Authentizitätsversprechen eher gerecht als das reine Slumming und hat damit grosse Chancen, weitere Zielgruppen von 10 bis 80 zu erreichen.

Wenn man diese Formen des Reisens jedoch tiefer betrachtet zeigt sich einerseits, dass es „beim Slumming stets um das Erfahren eines gesellschaftlichen Anderen ging“, so Steinbrink, „aber auch um dessen Herstellung“ [Streeck 2012].  Da dieser Zustand erwünscht zu sein scheint, wird auch Armut erwünscht bleiben und der Urlaub in ihr oder mit ihr ein wachsender Markt bleiben. Dieser könnte zukünftig „Poorism“-Angebote  wie „Slum-Surfing“, „Slum-Hopping-Pauschalreisen“ oder „sanft“ renovierte „Wellness-Slum-Parks“ hervorbringen, die dementsprechend wohl eher top-down, von den grossen Tourismus-Anbietern, anstatt bottom-up, von den Bewohnern selbst, realisiert würden.

Alle diese Beispiele bedeuten aber nicht, dass sich Orte des „Anderen“, die Authentizität garantieren, nur in Dritt- oder Schwellenländern finden lassen. Konzepte wie das Faktum Hotel zeigen, dass es diese Orte auch vor der Haustür gibt, dort, wo sich das Andere gerade durch Armut oder durch soziale Differenz ausdrückt. So werden zukünftig Ausflüge in die eigene prekäre Umgebung vermehrt Absatz finden, ebenso wie Reiseführer, die diese Orte des Anderen zeigen. Gebiete mit sozialen Schwierigkeiten, wie etwa Marzahn in Berlin, Schwamendingen in Zürich oder die Pariser Banlieus, werden zukünftig immer stärker Touristen anziehen, denn diese Orte versprechen Bilder des Anderen. Ein Plattenbau wird zur Urlaubskulisse und das heimliche geschossene Bild von dealenden Jugendlichen wird zum Postkartenmotiv. Auch der Katastrophentourismus, der das Andere eindrücklich zeigt, wird Touristen an Orte bringen, wo Tsunamis, Seuchen und Kriege ihr Unwesen treiben oder getrieben haben, von Haiti bis Fukushima, von Tschernobyl bis auf die Krim. Diese Formen des Reisens werden immer weiter den Zulauf der Mass-Indies finden, solange die Sehnsucht nach Authentizität ungebrochen besteht und sich nicht – wie sich in der Mode aktuell durch den Normcore-Trend zeigt – Erschöpfungszustände und Ermüdungserscheinungen auf der Jagd nach Differenz breit machen. Wie bei Normcore nicht das Andere, sondern das Gleiche, das bewusst Nicht-Andere, zum Trend erhoben wird, könnt das Nicht-Touristische vom Hardcore-Touristischen abgelöst werden, und der „Normtrotter“ [Kirig, Ehret & Eckes 2014] wird den Wunsch nach Urlaub mit dem Wunsch nach Normalität, Bodenständigkeit, Routinen und Sicherheit verknüpfen. Dann werden möglichweise die Hotel- und Spassburgen und die Grossraum-Buffets von jungen Normcore-Aktivisten gestürmt, die das Unspektakuläre und Vorhersehbare zelebrieren. Dann werden Orte der Normalität die Orte des Anderen in den Schatten stellen und die neuen Lifestyle-Maxime lautet: „Sei einfach normal, sei wie alle anderen, tue Langweiliges und langweilige dich“.

Literatur
K-Hole (2014): „Youth Mode: A Report on Freedom“. Online: http://khole.net/dl?v=4. [26.07.2014]

Carolin Reintjes (2008): „Volunteers im Ausland: Frei und willig.“ Online: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/volunteers-im-ausland-frei-und-willig-a-580790.html  [27.01.2015]

Judith Mair (2015): „Authentizität”. In: Judith Mair / Bitten Stetter (Hrsg.) „Moralphobia – Ein Zeitgeist Glossar von Achtsamkeit bis Zigarette“, Gudberg Nerger.

James H. Gilmore & B. Joseph Pine (2007): „Authenticity. What Consumers Really Want“, Harvard Business School.

Malte Steinbrink im Interview mit Markus Brauer (2011): „Echtes Elend“. Online: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-echtes-elend.c359e446-8d16-4be7-b74f-9c9c265fd39f.html [20.01.2015]

Erika Fischer-Lichte (2004): „Ästhetik des Performativen“, Suhrkamp.

www.getyourguide.de (o.J.), Online: http://www.getyourguide.de/rio-de-janeiro-l9/corcovado-christusstatue-und-favela-in-rio-de-janeiro-t25389/ [20.01.2015]

www.reiselinks.de (o.J.). Online: http://www.reiselinks.de/slum-tourismus.html [19.01.2015]

Malte Steinbrink im Interview mit der Zeit (2012): „Bungee-Sprung ins Elend“. Online: http://www.zeit.de/2012/03/Interview-Slum-Tourismus/seite-2 [19.01.2015]

Birk Grüling (2014): „Öko-Urlaub: Zum Naturschutz-Quickie nach Madagaskar“, Spiegel-Online. Online: http://www.spiegel.de/forum/wissenschaft/oeko-urlaub-zum-naturschutz-quickie-nach-madagaskar-thread-114822-1.html / [13.01.2015

Nina Streeck (2012): „Ausflug ins Elend“. In: Neue Zürcher Zeitung. Online:  http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/ausflug-ins-elend-1.17248386, [19.01.2015]

Anja Kirig, Jana Ehret  & Susanne Eckes (2014): „Tourismus Report 2015“. Frankfurt am Main: Zukunftsinstitut.

Wolfgang Ullrich (2007): „Die feinen Unterschiede des Konsums“. In: die tagezeitung (taz).  Online: www.taz.de/1/archiv/?dig=2007/06/19/a0007, 2007 [20.7.2014]